Erfolgreiches Hochschulmarketing im Social Web mit LECTURNITY
An den deutschen Hochschulen ist die Anzahl an Studienabbrecher nach wie vor auf einem zu hohen Niveau. Zu Beginn des Jahres 2008 bescheinigten Bildungsforscher den Universitäten eine durchschnittliche Studienabbrecherquote von 25%, an Fachhochschulen bleiben sogar knapp 40% aller Erstsemester auf der Strecke.
Eine der Hauptursachen dafür ist die nicht passende Fächerwahl zu Beginn des Studiums. Um potenzielle Studierende daher bei der Wahl des richtigen Studiengangs zielgerichtet zu unterstützen und gleichzeitig für mehr Transparenz hinsichtlich des Bildungsangebots zu sorgen, müssen die Bildungsinstitute den Einstieg in das Hochschulmarketing forcieren. Ein wichtiger, innovativer Baustein bildet die Präsenz auf Social Web Plattformen. Diese Medien sind Kanäle, die nach wie vor zu wenig Berücksichtigung finden, obwohl diese von einer Vielzahl von potenziellen Studenten genutzt werden.
Dass das Publizieren auf Social Web Plattformen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im Hochschulmarketing darstellt, beweist das Beispiel des „Knowledge Media Institute“ der „Open University“ (Großbritannien). Seit Juni 2008 veröffentlicht die britische Universität per „iTunes University“ (kurz: „iTunes U“) eigene Podcasts und Vorlesungsaufzeichnungen und konnte seither fast 13 Millionen Downloads von Lehrmaterialien und Forschungsergebnissen verzeichnen.
Die Videoplattform YouTube – mit über 1 Milliarde Videoabrufen pro Tag eines der erfolgreichsten Portale überhaupt – reagierte darauf entsprechend mit der Etablierung des Bildungschannels „YouTube EDU“, der Lehrvideos von Universitäten aggregiert. Auf der Podcasting-Plattform „Podcampus“ veröffentlichen zudem bereits etwa 30 deutschsprachige Institutionen wissenschaftliche oder forschungsorientierte Podcasts. Darüber hinaus bieten Hochschulen auch fachspezifische Videoeinheiten an und schaffen so mehr Transparenz für interessierte (zukünftige) Studenten. Als deutsche Vorreiter bieten neben der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg (http://itunes.uni-freiburg.de/) auch die LMU München und die RWTH Aachen digitale Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen als Podcasts über „iTunes U“ an.
Entscheidende Durchsetzungsfaktoren für Podcasts u.ä. sind die Schnelligkeit und Einfachheit der Erstellung. Ein möglichst geschlossener Workflow sollte durch eine Software abgebildet werden, um so Produktionszeiten für die Anwender gering zu halten und die Akzeptanz zu erhöhen.
Zur Produktion imagebildender Podcasts oder „tragbarer“ Vorlesungsaufzeichnungen bietet die Presentation Recording Software LECTURNITY mit dem „Podcaster“ daher die Möglichkeit zur einfachen Konvertierung von PowerPoint- und Bildschirmaufzeichnungen in mobile Lern- und Präsentationsinhalte. Diese können dann automatisiert auf einen eigenen oder externen Podcast-Server geladen werden und so über direkt über iTunes U distribuiert werden.
LECTURNITY verfügt seit dem letzten Update auch über einen direkten YouTube-Upload, womit die Reichweite der erstellten Inhalte nochmals gesteigert werden kann und die Produktionszeit bis zur Veröffentlichung immens verkürzt wird.
